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Das Donauweibchen

2 Bytes entfernt, 17:37, 2. Sep. 2009
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Einst lebte in einer der Hütten ein alter Fischer mit seinem Sohn. Der Alte kannte die Plätze, wo die schönsten Fische zu fangen waren. In seinem Strohsack hatte er einen prallen Beutel mit Goldgulden versteckt, die er mit seinen Fischen auf dem Markt in der Stadt verdient hatte. Man erzählte von ihm, dass er als junger Bursche einen riesigen Fisch mit silbernen Schuppen und einem goldenen Krönlein gefangen habe.
Als dem Alten dieses Gerücht zu Ohren kam, lachte er und stritt ab, je einen solchen Fisch gesehen zu haben. Der Sohn war trotz seiner Jugend schon ein sehr so guter Fischer wie sein Vater. Er ging aber gar nicht gerne in die Stadt und auf den Markt. Viel lieber saß er in seinem Boot und hörte dem Rauschen der Wellen zu. Er sah gerne wie die Baumkronen sich im Winde wiegten und freute sich an dem Gesang der Vögel und an der Farbe und dem Duft der Blumen.
An einem kalten Winterabend saßen Vater und Sohn in der Hütte beisammen. Ein kleines Feuer flackerte auf dem Herd. In diesem spärlichen Licht flickten die beiden ihre Netze und sprachen vom kommenden Frühling.
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