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Wale

392 Bytes hinzugefügt, 10:02, 3. Aug. 2010
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Beeindruckend gleiten sie ruhig, immer wieder an der Oberfläche auftauchend durch das Meer oder springen voller Übermut aus den Wellen. Sie spielen miteinander oder mit Luftblasen, die sie durch ihr Atemloch stoßen. Sie sind übermütig und majestätisch. Zwar sind sie Säugetiere, doch leben sie ausschließlich im Wasser. Die Tiere, um die es hier geht, sind Wale. Von diesen Tieren gibt es kleinere Arten, wie Delfine (etwa 1,5 bis 4 Meter lang) und mächtige Riesen wie etwa die Blauwale (bis zu 33,5 Meter lang).
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Vor etwa 50 Millionen Jahren begaben sich einige dieser frühen Paarhufer ins Wasser. Mit der Zeit entwickelten sich aus ihnen schließlich die Wale.
Als nächste Verwandte der Wale werden heute übrigens Flusspferde angesehen. Sie weisen die meisten Ähnlichkeiten zu den Meeressäugern auf.
Einer der ältesten frühen Wale ist Pakicetus, der sich noch hauptsächlich an Land in Ufernähe aufhielt.
Im Laufe ihrer Entwicklung bildeten sie eine quer gestellte Schwanzflosse (Fluke) zur Fortbewegung aus. Sie Hintergliedmaßen verschwanden und die Vordergliedmaßen wurden zu Steuerrudern umgebildet.
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|Bilder=[[Datei:Pakicetus.jpg|thumb|200px|center|Pakicetus lebte noch hauptsächlich an Land]]<br />[[Datei:Dorudon.jpg|thumb|200px|center|Dorudon lebte nur mehr im Wasser]]}}
== Lebensraum ==
== Atmung ==
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Wale können unter Wasser also nicht atmen. Sie müssen, wenn sie tauchen, die Luft anhalten. Das gelingt ihnen ziemlich lange. Manche Arten schaffen es, bis zu 2 Stunden unter Wasser zu bleiben. Damit Wale so lange tauchen können, speichern sie in ihrem Blut und ihren Muskeln sehr viel Sauerstoff.
In regelmäßigen Abständen steigen Wale zur Wasseroberfläche auf, blasen die verbrauchte Luft aus und saugen frische Luft ein. Sie atmen dabei allerdings nicht durchs Maul, sondern durch die Blaslöcher auf ihrer Kopfoberseite. Diese werden beim Tauchen mit Hilfe von Schließmuskeln verschlossen. Würde Wasser über diese Blaslöcher in die Lungen gelangen, so würde das Tier wie andere Säugetiere ertrinken.
In der Regel werden die Zahnwalbabys mit dem Schwanz voran geboren. Bartenwalbabys kommen häufiger mir dem Kopf voran zur Welt. Sobald sie geboren sind, werden die kleinen Kälber schnell an die Wasseroberfläche transportiert, damit sie Atmen können. Bei vielen Arten helfen dabei mehrere Artgenossen mit.
Die Walkälber sind zu Beginn etwa 1/3 so lang wie ihre Mutter. Schnell können sie auf eigenen „Beinen“ stehen. Trotzdem benötigen sie dringend ihre Mutter, die sie mit Milch versorgt. Die Säugezeit dauert vergleichsweise lange. Kleinere Arten werden etwa 4 Monate, große Arten bis zu einem Jahr versorgt.
Geschlechtsreif werden die Wale eher spät – mit sieben bis zehn Jahren. Dafür bleiben sie es ihr ganzes Leben lang. Zwar gibt es dadurch weniger Nachkommen, dafür ist die Überlebensrate jedoch sehr hoch.
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|Bilder=<br />[[Datei:Glattwal_Mutter_Kalb.jpg|thumb|200px|center|Glattwalmutter mit Kalb]]<br />[[Datei:Buckelwal_Mutter_Kalb.jpg|thumb|200px|center|Buckelwalmutter mit Kalb]]}}
== Gesellschaftsleben ==
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|Bilder=<br />[[Datei:Delfinschule.jpg|thumb|200px|center|Delfinschule]]}}
== Sonstiges ==
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