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Biene beim Sammeln von Nektar - Jon Sullivan commons.wikimedia.org, CC0 1.0

Bienen leben in Bienenstöcken. In jedem Bienenstock lebt ein Bienenvolk, das aus ungefähr 50000 (fünfzigtausend) Bienen besteht.

In so einem Bienenstaat haben verschiedene Bienen unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Am bekanntesten sind die Arbeitsbienen, deren Aufgabe es ist, den Nektar der Blüten zu sammeln. Aus diesem Nektar erzeugen sie in ihrem Magen den wertvollen Honig.

Durch das Fliegen von einer Blüte zur nächsten erfüllen die Bienen noch eine weitere sehr wichtige Aufgabe. An ihren Beinen bleibt immer Blütenstaub haften, den sie dann weiter zur nächsten Blüte transportieren. Damit bestäuben sie die Pflanzen und ermöglichen es, dass Früchte wachsen können.


Bienenstöcke


Inhaltsverzeichnis

Körperbau

 
Körperbau der Biene

Der Körper der Bienen besteht – wie bei vielen Insekten – aus drei großen Teilen: Kopf, Brust, Hinterleib.

Am Kopf befinden sich zwei abgewinkelte Fühler. Mit ihnen können die Bienen tasten und auch riechen. So können sich Bienen gegenseitig erkennen und Eindringlinge sofort bemerken. Mit ihrem guten Geruchsinn können sie Futterplätze finden.

Die beiden Netzaugen (Facettenaugen) bestehen aus je etwa 6000 (sechstausend) Einzelaugen. Jedes Auge kann unabhängig vom anderen einen Bildteil aufnehmen.

Die Biene besitzt 3 Beinpaare. Jedes Bein besteht aus drei Teilen. Auf den Beinen befinden sich winzige Härchen, auf denen der Blütenstaub (Pollen), vor allem auf den Hinterbeinen, hängen bleibt. Diese Pollenansammlung an den Beinen wird Höschen genannt.

Die beiden Flügelpaare ermöglichen den Bienen das Fliegen. Die Biene hat schmale, häutige Flügel mit nur wenigen Adern.


Besonderheiten

 
Innerer Körperbau der Biene

Die Wachsdrüsen scheiden zwischen dem 12. und 18. Lebenstag winzige Wachsplättchen aus. Dieses Wachs verarbeitet die Biene mit ihren Kiefern zu Waben. Wenn die Wachsdrüsen nicht mehr Wachs ausschwitzen, beginnt die Arbeiterin ihre Wache am Einflugloch.

In der Honigblase befindet sich der gesammelte Nektar. Nach dem Besuch von 1000 Blüten ist der Honigmagen gefüllt.

Zu Hause im Stock würgt die Biene den Nektar heraus. Andere Bienen vermischen den Nektar mit Drüsensäften und erzeugen so den Honig. In den Waben wird der Honig gesammelt.

Im Hinterleib sitzen der Stachel und der Giftapparat. Der Stachel besitzt kleine Widerhaken. Daher bleibt, wenn die Biene sticht, der Stachel mit dem Hinterleib im Opfer stecken. Beim Wegfliegen reißt sie sich den Hinterleib weg und stirbt.


Bienenkönigin

 
Größenvergleich zwischen Bienen

In jedem Bienenstock gibt es nur eine Königin. Sie ist die Mutter des gesamten Bienenvolkes.

Ihre Körpergröße beträgt etwa 19 Millimeter. Sie ist das einzige fruchtbare Weibchen des Volkes. Im Frühling legt sie täglich bis zu 1500 Eier. Manche Eier legt sie in besondere Waben. Aus diesen werden wieder neue Königinnen.

Ihre Sammelwerkzeuge sind verkümmert und ihr Stachel ist zum Legeapparat umgebildet.


Drohnen

 
Drohne

Die ungefähr 1000 Drohnen sind die Männchen im Stock.

Sie sind ein wenig kleiner als die Königin. Ihre Körpergröße beträgt 17 Millimeter.

Einmal in ihrem Leben befruchten sie die Königin.

Da die Drohnen nichts arbeiten und sich nicht selbst ernähren, werden sie im Herbst von den anderen Arbeiterinnen nicht mehr versorgt und aus dem Stock geworfen oder getötet (Drohnenschlacht).

Die Lebensdauer der Drohnen beträgt einige Monate.


Arbeitsbienen

 
Honigwaben

Die Arbeitsbienen sind die Arbeiterinnen des Bienenstockes. Je nach Größe eines Bienenstockes leben 40000 (vierzigtausend) bis 70000 (siebzigtausend) Arbeiterinnen in einem Volk.

Die Arbeiterinnen sind die kleinsten Bienen. Sie sind nur 15 Millimeter groß.

Sie schlüpfen 24 Tage nach der Eiablage und leben nur 40 bis 50 Tage lang.

Die Arbeitsbienen besitzen einen Giftstachel und Sammelwerkzeuge. Sie sind unfruchtbare Weibchen, die in ihrem Leben eine Menge verschiedener Aufgaben in einem Bienenstock erfüllen.


Honigdiebe

Datei:Honigdieb Bär.jpg
Zeichnung eines Bären der Honig stiehlt

Die Wächterbienen am Einflugloch erkennen jeden Fremdling. Wespen, Hornissen oder fremde Bienen werden vertrieben oder sogar gestochen.

Auch Bären kommen zum Bienenstock, um den Honig zu stehlen. Den Bären machen die Bienenstiche wenig aus, außer die Bienen stechen sie auf die Nase.

Wenn aber zum Beispiel eine Maus in den Bienenstock eindringen will, wird sie sofort von vielen Wächterbienen gestochen und stirbt. Die Bienen können die schwere Maus nicht aus dem Stock werfen. Bevor der Körper verwest und stinkt, bedecken ihn die Bienen mit Harz. So trocknet der Mäusekörper aus, ohne zu verfaulen und zu stinken.


Externe Links

Sonstiges