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Der Schöckl im Grazer Bergland in der Steiermark - Zeitblick commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0

Die Sage erzählt von einem bescheidenen Bauern, der alles hatte, damit er seine Familie erhalten konnte.


Eines Tages folgte er zwei fremden Männern zu einem Höhleneingang. Diese beachteten ihn anfangs nicht und warfen ihn aber dann in ein tiefes Loch. Nach kurzer Bewusstlosigkeit wachte der Bauer auf und war froh, dass er lebte. Doch der Gedanke hier zu sterben und seine Familie nie wieder zu sehen, machten ihm Angst. Plötzlich erschien ihm aber ein seltsames Licht. Diesem folgte er und kam in eine Höhle, voll mit Gold, Edelsteinen und Diamanten.


Nach einiger Zeit kam über einen See ein Schiff gefahren, in dem ein Jüngling saß.


Sofort wusste der Bauer, dass es sich um einen Berggeist handeln musste. Dieser war anfangs relativ unwirsch und konnte nicht glauben, dass der einzige Wunsch des Bauern war, seine Familie wieder zu sehen. Doch der brave Bauer wollte kein Gold, keine Edelsteine und keine anderen Reichtümer, er wollte nur zu seiner Frau und seiner Tochter.


Kurz darauf fiel er wieder in tiefe Bewusstlosigkeit, und als er aufwachte, lag er am Boden vor der Höhle. Zu Hause erzählte er die Geschichte seiner Familie, und als sein Gewand wieder trocken war, war es voll mit Reichtümern aus der Höhle. Die Familie des Bauern führte ein sehr schönes und langes Leben. Nie wieder wurde der Berggeist vom Schöckl gesehen, obwohl es mehrer Versuche gab.

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