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Eidechse

47 Bytes hinzugefügt, 08:50, 22. Feb. 2011
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Eidechsen mögen es gerne überall dort wo es '''warm und es ''' ist. Es gibt sie auf '''fast allen Kontinenten'''. Auch sonnige und trockene Inseln bevorzugen sie als Lebensraum. Nur eisbedeckte Regionen, wie Grönland oder die Antarktis lehnen sie ab. Das zarte und schlanke Tier ist ein '''Bodenbewohner'''. Es hat vier Beinchen und erreicht eine Gesamtlänge von '''12 – 90cm90 cm'''. Im Gegensatz zu anderen Echsen – wie Leguane oder Warane haben die Eidechsen keine Haftzehen, Kehlsäcke oder Rückenkämme. Dafür haben sie - wie wir – '''fünf „Finger“ Finger''' und '''fünf „Zehen“Zehen'''. Die Augenlider der Eidechse sind meistens frei beweglich und die ihre Pupillen rund. Ihr gesamter Körper ist beschuppt, wobei die '''Bauchschuppen ''' meist '''größer ''' sind als die Rückenschuppen. An der Unterseite der Oberschenkel hat dieses Lebewesen sogar Drüsenschuppen. Aus diesen sondern die Männchen zur Paarungszeit eine wachsartige Masse ab. Meist ist das '''Schuppenkleid ''' der '''Männchen farbenreicher ''' und lebhafter gestaltet, als das der unscheinbaren Weibchen.
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Wissenschaftler haben festgestellt, dass es derzeit rund '''300 Arten ''' von Eidechsen gibt. Diese werden in '''40 Gattungen ''' unterschieden. Hier eine Auswahl der '''am häufigsten in Europa ''' vorkommenden Eidechsen:
* Zauneidechse
* Berg oder Waldeidechse
Viele der heimischen Eidechsen sind allerdings '''vom Aussterben bedroht'''. Oft vernichten die Menschen den natürlichen Lebensraum von Tieren durch bloße Unachtsamkeit.
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Auf dem Speiseplan dieser faszinierenden Tiere stehen vor allen Dingen '''Spinnen, Wespen, Würmer, Raupen und Käfer'''. Manche essen fressen auch gerne '''große Insekten ''' oder sogar '''Schnecken ''' und '''Vogeleier'''. Je nach Art, gibt es '''unterschiedliche Vorlieben ''' bei der Nahrungsauswahl.
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Die '''Paarungszeit ''' erfolgt im '''Frühling'''. Die Männchen nehmen eine auffällige grüne Farbe an und verteidigen während dieser Zeit ihr Revier noch rigoroser als sonst. Nicht selten kommt es vor, dass die '''Männchen untereinander kämpfen ''' und der '''Verlierer ''' mit '''schweren Kopfwunden''', das Weite suchen muss.
Die Weibchen bevorzugen in der Regel einen '''großen Partner'''. Hat sich einer während der Balz bewährt, gibt das Weibchen ihre Paarungsbereitschaft durch das so genannte „Treteln“ ''Treteln'' zu erkennen. Dabei '''hebt ''' das Weibchen ihren '''Kopf und Vorderkörper ''' und '''tritt auf der Stelle'''. Ihren Körper wendet sie dabei vom Männchen ab.
Fast alle Eidechsen-Arten legen nach der Fortpflanzung '''Eier''', es gibt jedoch auch '''einige Ausnahmen ''' die lebendige Junge gebären.
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Nach der Begattung vergehen etwa '''10 Tage'''. Danach sind die Eier (etwa 6 Stück – je älter das Weibchen ist umso mehr Eier kann sie legen) bereit zur Ablage. Oftmals passiert dies im Sand. Die Eier entwickeln sich in einer Zeit zwischen '''40 und 120 Tagen'''. Dabei beschleunigt '''Wärme ''' den Vorgang.
Zudem spielt die '''Feuchtigkeit ''' im Boden eine tragende Rolle. Denn die Eidechsen-Eier trocknen aus, wenn sie auch nur einen Tag ohne Kontaktwasser sind.
Die Jungeidechsen '''schlüpfen ''' dann zwischen '''Mitte August ''' und '''Anfang September'''. Der Vorgang des Schlüpfens kann von ein paar Stunden bis hin zu einem Tag dauern.
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Die Eidechse ist '''wechselwarm'''. Das bedeutet ihre Körpertemperatur ist immer so warm, wie die Temperatur um sie herum. Sie '''erfriert''', wenn die Außentemperatur '''unter 3 ''' °C liegt. Deshalb muss sich das erfinderische Tier einen '''sicheren Unterschlupf ''' für den Winter suchen.  Dabei sind '''Steinritzen''', die Erde oder Baumwurzeln sehr gefragt. Haben sie das frostfreie Winter – Asyl erst einmal gefunden, halten sie '''Winterstarre'''. Sie bewegen sich nicht mehr bis es wieder warm wird.
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Sowohl '''Schlangen, Störche, Bussarde ''' und andere '''Greifvögel''', zählen zu den häufigsten Feinden der Eidechse, als auch '''Katzen ''' und andere kleine '''Säugetiere'''.
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