Straßen und Gassen des 16. Bezirks: Unterschied zwischen den Versionen

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In Ottakring sind einige Gassen und Straßen nach Persönlichkeiten benannt wie beispielsweise die Wilhelminenstraße  oder die Wattgasse.
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Sie wurde 1998 anlässlich der Verlängerung der U3 eröffnet und nimmt ihren Ausgangspunkt beim Areal der ehemaligen Austria-Tabak-Fabrik an der Thaliastraße, die restauriert und zur Höheren Technischen Lehranstalt umfunktioniert wurde.
 
 
Zwischen U-Bahn-Endstelle und der Schule entstand ein großer Platz für öffentliche Nutzung, auf dem viele Künstlerarbeiten zu sehen sind. Unter anderem findest du dort:
 
Zwischen U-Bahn-Endstelle und der Schule entstand ein großer Platz für öffentliche Nutzung, auf dem viele Künstlerarbeiten zu sehen sind. Unter anderem findest du dort:
 
*Graffiti der Wiener Graffiti Union am U-Bahn-Damm,
 
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*Schriftkunstwerk D+S (Deutsch und Schimek),
 
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Bis 1880 gab es hier ein Sandgewinnungslager. Der Begriff "Leiten" war eine frühere Bezeichnung für Abhang.
 
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Zum Andenken an das "Thaliatheater", das einst hier auf der heutigen Thaliastraße 1 und 2 die Besucher unterhielt, wurde der äußere Teil der Lerchenfelderstraße in Thaliastraße umbenannt.
 
Zum Andenken an das "Thaliatheater", das einst hier auf der heutigen Thaliastraße 1 und 2 die Besucher unterhielt, wurde der äußere Teil der Lerchenfelderstraße in Thaliastraße umbenannt.
Das Theater wurde 1856 erbaut und bereits 1870 wieder abgerissen. Das Vorstadttheater war als Holzbau mit Galerien und Platz für 4 000 Besucher errichtet worden. Das Dach aus Glastafeln war maschinell verschiebbar. Bei Schönwetter wurde die Überdachung zur Seite geschoben. Es wurden hauptsächlich volkstümliche Stücke gespielt. Auch die erste Aufführung der Wagner-Oper "Tannhäuser" fand im Thaliatheater statt.
 
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Das Theater wurde 1856 erbaut und bereits 1870 wieder abgerissen. Das Vorstadttheater war als Holzbau mit Galerien und Platz für 4&nbsp;000 Besucher errichtet worden.
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Das Dach aus Glastafeln war maschinell verschiebbar. Bei Schönwetter wurde die Überdachung zur Seite geschoben.
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Es wurden hauptsächlich volkstümliche Stücke gespielt. Auch die erste Aufführung der Wagner-Oper "Tannhäuser" fand im Thaliatheater statt.
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James Watt, der Verbesserer der Dampfmaschine und Erfinder des Kondensators, war Namensgeber für diese Gasse. Die Wattgasse verbindet den 16. mit dem 17. Bezirk.
 
James Watt, der Verbesserer der Dampfmaschine und Erfinder des Kondensators, war Namensgeber für diese Gasse. Die Wattgasse verbindet den 16. mit dem 17. Bezirk.
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== Wilhelminenstraße ==
Die Wilhelminenstraße wurde nach Prinzessin Wilhelmine Montleart benannt. Sie stiftete unter anderem 1888, aus Anlass der 40-jährigen Regentschaft Kaiser Franz Josefs I., der damaligen Gemeinde Ottakring einen Betrag von 150 000 Kronen zur Errichtung eines Spitals (Wilhelminenspital).
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== Sonstiges ==
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*[[Ottakring|16. Bezirk]]
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*[[Bauwerke des 16. Bezirks|Bauwerke des 16. Bezirks]]
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*[[Denkmäler des 16. Bezirks|Denkmäler des 16. Bezirks]]
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*[[Freizeit und Kultur des 16. Bezirks|Freizeit und Kultur des 16. Bezirks]]
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*[[Geschichte des 16. Bezirks|Geschichte des 16. Bezirks]]
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*[[Glaubenshäuser des 16. Bezirks|Glaubenshäuser des 16. Bezirks]]
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*[[Museen des 16. Bezirks|Museen des 16. Bezirks]]
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*[[Parks des 16. Bezirks|Parks des 16. Bezirks]]
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*[[Plätze des 16. Bezirks|Plätze des 16. Bezirks]]
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[[Kategorie:Straßen und Gassen in Wien]]
|Bilder=[[Datei:16_Kunstmeile.jpg|thumb|200px|center|Kunstmeile]]<br /><br /><br />
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[[Kategorie:Wissenswertes aus Wien]]
[[Datei:16_Wilhelminenstraße.jpg|thumb|200px|center|Wilhelminenstraße]]<br /><br />
 
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Aktuelle Version vom 1. Februar 2021, 11:47 Uhr

Ottakringer Straße - Gugerell commons.wikimedia.org, CC0 1.0

In Ottakring sind einige Gassen und Straßen nach Persönlichkeiten benannt wie beispielsweise die Wilhelminenstraße oder die Wattgasse.

Wichtige Verkehrsadern im Bezirk sind die Ottakringer Straße oder die Thaliastraße.

Koppstraße

Die Straße wurde nach dem Reichsratsabgeordneten und Rechtsanwalt Dr. Josef Kopp benannt.

Kunstmeile Ottakring

Kunstmeile - Natalie Stephan, media wien medienkindergarten.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT

Damit wird keine Straße an sich bezeichnet, sondern ein gewisser Bereich. Die Kunstmeile wurde 1998 anlässlich der Verlängerung der U3 eröffnet.

Sie nimmt ihren Ausgangspunkt beim Areal der ehemaligen Austria-Tabak-Fabrik an der Thaliastraße, die restauriert und zur Höheren Technischen Lehranstalt (kurz HTL) umfunktioniert wurde.

Zwischen U-Bahn-Endstelle und der Schule entstand ein großer Platz für öffentliche Nutzung, auf dem viele Künstlerarbeiten zu sehen sind. Unter anderem findest du dort:

  • Graffiti der Wiener Graffiti Union am U-Bahn-Damm,
  • Schriftkunstwerk D+S (Deutsch und Schimek),
  • Skulpturen und Plastiken verschiedener Künstler.

Ottakringer Straße

Sie wurde zur Erinnerung an den Vorort Ottakring benannt.

Sandleitengasse

Bis 1880 gab es hier ein Sandgewinnungslager. Der Begriff "Leiten" war eine frühere Bezeichnung für Abhang.

Thaliastraße

Thaliastraße - Natalie Stephan, media wien medienkindergarten.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT

Zum Andenken an das "Thaliatheater", das einst hier auf der heutigen Thaliastraße 1 und 2 die Besucher unterhielt, wurde der äußere Teil der Lerchenfelderstraße in Thaliastraße umbenannt.

Das Theater wurde 1856 erbaut und bereits 1870 wieder abgerissen. Das Vorstadttheater war als Holzbau mit Galerien und Platz für 4 000 Besucher errichtet worden.

Das Dach aus Glastafeln war maschinell verschiebbar. Bei Schönwetter wurde die Überdachung zur Seite geschoben.

Es wurden hauptsächlich volkstümliche Stücke gespielt. Auch die erste Aufführung der Wagner-Oper "Tannhäuser" fand im Thaliatheater statt.

Wattgasse

Wilhelminenstraße - Natalie Stephan, media wien medienkindergarten.wien, CC BY-NC-SA 3.0 AT

James Watt, der Verbesserer der Dampfmaschine und Erfinder des Kondensators, war Namensgeber für diese Gasse. Die Wattgasse verbindet den 16. mit dem 17. Bezirk.

Wilhelminenstraße

Die Wilhelminenstraße wurde nach Prinzessin Wilhelmine Montleart benannt.

Sie stiftete unter anderem 1888, aus Anlass der 40-jährigen Regentschaft Kaiser Franz Josefs I., der damaligen Gemeinde Ottakring einen Betrag von 150 000 Kronen zur Errichtung eines Spitals (Wilhelminenspital).

Sonstiges

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