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Wieden (4. Bezirk)

Version vom 2. September 2014, 10:35 Uhr von Gudrun (Diskussion | Beiträge) (Lage und Grenzen)
Letzte Reste des Linienwalls beim Landstraßer Gürtel (bei der Schnellbahn)
Das Theresianum an der U-Bahn-Station Taubstummengasse
Eulenplastik von Bruno Weber an der Bibliothek der TU Wien

Wusstest du, dass in der Weyringergasse 13 noch ein Stück des Linienwalls erhalten geblieben ist? Er wurde 1704 zur Verteidigung Wiens und der Vorstädte errichtet. Er führte vom Donaukanal bei St. Marx bis zur Vorstadt Lichtenthal (Alsergrund).


Steckbrief

Fläche: 1,8 km²
Einwohnerzahl: 30 230 (Anfang 2007)
Nachbarbezirke:




Innere Stadt
Landstraße
Favoriten
Margareten
Mariahilf
Wichtige Bauwerke:




Rundfunkgebäude
Stadtbahnpavillion
Technische Universität
Theresianum
Karlskirche
Wichtige Straßen:





Favoritenstraße
Wiedner Hauptstraße
Prinz Eugen Straße
Rechte Wienzeile
Schwarzenbergplatz
Wiedner Gürtel
Gewässer:
Wienfluss
Verkehrsmittel:




U1, U2, U4
Straßenbahnlinien 18, 62, 65, 71, D, O
Badner Bahn
Autobuslinien 4A, 13A, 59A, 69A
Schnellbahn


Datei:4 ehem Zentralsparkassa.jpg
Ehemalige Filiale der Zentralsparkasse
Datei:4 Diplomatische Akademie.jpg
Kaiserliches Wappen am Eingangstor der Diplomatischen Akademie in Wien


Inhaltsverzeichnis

Geschichte und Wappen

Hauptartikel: Geschichte des 4. Bezirks


Datei:4 bezirkswappen.jpg
Bezirkswappen von Wieden

Das Wappen des Bezirkes Wieden besteht aus drei Teilen.

  • Oben links (Wieden): ein Weidenbaum


  • Oben rechts (Schaumburgergrund): der Stephansturm, umgeben von der starhembergischen Grafenkrone


  • Unten (Hungelbrunn): ein Ziehbrunnen, darüber der Heilige Leopold, (Landespatron von Niederösterreich), links und rechts davon der Heilige Petrus und der Heilige Florian


Im Jahr 1850 wurden die 3 Vorstädte zum 4. Bezirk zusammengefasst und als "Wieden" eingemeindet.


Lage und Grenzen

Datei:4 Grenzen.gif
Grenzen und Lage von Wieden

Lage

  • Im Norden: Innere Stadt (1. Bezirk)
  • Im Nordwesten: Mariahilf (6. Bezirk)
  • Im Westen: Margareten (5. Bezirk)
  • Im Süden: Favoriten (10. Bezirk)
  • Im Osten: Landstraße (3. Bezirk)

Grenzen

  • Norden: Lothringerstraße - Karlsplatz
  • Nordwesten: Rechte Wienzeile
  • Westen: Kettenbrückengasse - Margartenstraße - Kleine Neugasse - Mittersteig
  • Südwesten: Ziegelofengasse - Blechturmgasse
  • Süden: Wiedner Gürtel
  • Osten: Prinz-Eugen-Straße - Schwarzenbergplatz


Wichtige Bauwerke

Hauptartikel: Bauwerke des 4. Bezirks
 
Technische Universität Wien

Zu den wichtigsten Gebäuden zählen unter anderem das Rundfunkgebäude, die Technische Universität Wien und das Theresianum.


Oft werden auch die von Otto Wagner entworfenen Stadtbahnpavillions am Karlsplatz fotografiert.


Museen

Hauptartikel: Museen des 4. Bezirks
Datei:4 Museum Karlsplatz.jpg
Wien Museum Karlsplatz

Am Karlsplatz befinden sich gleich zwei Museen. Die Kunsthalle Wien und das Wien Museum. In letztgenannten begeben sich die Besucher auf eine Zeitreise durch die Geschichte Wiens.

Das Rauchfangkehrermuseum befindet sich im selben Haus wie das Bezirksmuseum.

Mehr über das Wien der Nachkriegszeit und zu einem Filmklassiker erfahren die Gäste im gleichnamigen Dritte Mann Museum.


Kirchen

 
Kalrskirche

Zu den größten Kirchen Wiens zählt die Kalrskirche am Kalrsplatz. Diese lies Kaiser Karl VI. nach Ende der Pest erbauen.


In Wieden befinden sich noch viele weitere Kirchen wie die Elisabethkirche oder die Paulanerkirche.


Brunnen

 
Mozartbrunnen

Der Engelbrunnen

Der Engelbrunnen an der Wiedner Hauptstraße/ Ecke Schaumburgergasse vom Bildhauer Viktor Engel erinnert uns an die Sage der klugen Elsbeth.

Der Mozartbrunnen

Der Mozartbrunnen am Mozartplatz erinnert uns an einen der bedeutendsten Musiker überhaupt - an Wolfgang Amadeus Mozart. Die Figuren des Brunnens stellen Tamino mit der Flöte und Pamina aus Mozarts "Zauberflöte" dar. Der Mozartbrunnen wurde unter dem Bürgermeister Karl Lueger und dem Bezirksvorsteher Franz Rienössl im Jahre 1905 errichtet. Architekt war Otto Schöntal und Bildhauer Carl Wollek.

Der Schutzengelbrunnen

Der Schutzengelbrunnen, der früher vor der Paulanerkirche war, steht heute am Rilkeplatz.


Straßen, Gassen, Plätze, Brücken

Hauptartikel: Plätze des 4. Bezirks
 
Favoritenstraße

Zu den wichtigen Straßen zählen die Favoritenstraße und die Margaretenstraße.

Natürlich sind einige auch nach berühmten Persönlichkeiten wie die Prinz-Eugen-Straße, Johann Staußgasse oder Mommsengasse benannt.

Bekannt sind der Karlsplatz und der Schwarzenbergplatz. An berühmte Musiker erinnern der Brahmsplatz und der Mozartplatz.


Gewässer

Hauptartikel: Gewässer in Wien
Hauptartikel: Brücken in Wien
 
Überbauung des Wienflusses (Kettenbrückengasse)

Der Bezirk ist eigentlich durch den den Wienfluss von Mariahilf und Innere Stadt getrennt.

Früher führten Brücken wie beispielsweise die Kettenbrücke darüber.

Heute ist der Wienfluss im 4. Bezirk nicht mehr zu sehen, da er überbaut wurde.


Öffentliche Verkehrsmittel

Hauptartikel: Öffentliche Verkehrsmittel
Datei:4 Bahnhof Südtirolerplatz.jpg
Bahnhof Südtirolerplatz

Mit dem Baubeginn der U-Bahn in Wien wurde der Karlsplatz zur größten Baustelle Europas. Er ist bis heute einer der wichtigsten Knotenpunkte, da sich hier die Linien U1, U2 und U4 treffen.

Durch den Bezirk fahren mehrere Straßenbahn-, Autobus- und Schnellbahn-Linien sowie die Badner Bahn.

Vom Gürtel Richtung Karlsplatz fähren Straßenbahn und Badner Bahn teilweise unterirdisch in der UStrab.


Parks

 
Josef Ressel Denkmal im Resselpark (vor der TU Wien)

Alois-Draschepark
Kolschitzkygasse, Seisgasse

Der Park wurde nach dem Tuchfabrikanten und Wohltäter der Armen Alois Drasche benannt.

Dr.-Karl-Landsteiner-Park
Schelleingasse 28-30

Der Park wurde nach dem Nobelpreisträger für Medizin und Entdecker des Rhesusfaktor Dr. Karl Landsteiner (1868 bis 1943) benannt.

Resselpark
Karlsplatz

Der Park wurde nach dem österreichischen Forstbeamten Josef Ressel (1793 bis 1857) benannt. Er erfand 1827 die Schiffsschraube.

Rubenspark
Rubensgasse

Der Park wurde benannt nach dem flämischen Maler Peter Paul Rubens (1577 bis 1640).

Stadtrat-Wilhelm-Neusser-Park
Phorusplatz

Der Park wurde nach dem Wiener Stadtrat und Obmann der Sektion Gewerbe, Wilhelm Neusser, benannt.


Freizeitangebote

Freie Bühne Wien

Wiedner Hauptstraße 60

Topsy Küppers eröffnete im Dezember 1976 ihr politisch engagiertes Theater, die "Freie Bühne Wieden“. Sie selbst war hier sowohl Theaterdirektorin, Regisseurin als auch Schauspielerin. Die Freie Bühne Wieden wurde 2001 von Hr. Gerald Szyszkowitz übernommen.


MOKI Mobiles Kindertheater

Dieses Theater hat keinen eigenen Theatersaal, sondern fährt samt SchauspielerInnen und Kulissen von einem Ort zum nächsten. Gespielt wird sowohl an Schulen, wie auch in Festsälen, Gemeindehäusern oder Stadttheatern. Die Postadresse lautet: Blechturmgasse 14


Datei:4 Schikaneder.jpg
Schikaneder-Kino

Schikanederkino

Margaretenstraße 24

1906 wurde das Schikanederkino eröffnet. Durch den Trend zu riesigen Kinozentren, wo täglich einige Filme in mehreren Kinosälen gespielt werden, mussten die meisten der kleinen Bezirkskinos schließen. Deshalb gibt es im 4. Bezirk nur mehr ein Kino, das sich durch seine neuen Ideen am Leben erhalten kann. Es werden hier vor allem anspruchsvolle Kunstfilme gezeigt.


Sagen und Geschichten

Externe Links

Sonstiges