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Kartoffel

4 Bytes hinzugefügt, 06:48, 2. Mai 2011
Die List vom „Alten Fritz“
Über dem Land herrschte damals eine große '''Hungersnot'''. Doch die Menschen weigerten sich, Kartoffeln zu pflanzen. Sie hatten Angst vor der „'''Frucht des Bösen'''“, die im Boden wuchs.
Mit einer List brachte der "Alte Fritz" die Bauern dazu, Kartoffeln anzubauen. Er befahl seinen Soldaten Kartoffelfelder anzulegen und diese zu '''bewachen'''. Die Bauern dachten, dass die Pflanze wohl sehr wertvoll sein müsse, wenn die Felder von Soldaten bewacht wurden. Heimlich schlichen sie sich nachts auf die Felder, '''stahlen''' die Pflanzen und pflanzten Kartoffeln auf ihren eigenen Feldern. Die Soldaten hatten den Befehl, den Diebstahl zuzulassen, denn das war genau das, was Friedrich II. wollte. Die Soldaten mussten den Bauern auch noch lernenbeibringen, wie sie die Kartoffel zubereiten sollten, denn roh schmeckte sie nicht besonders gut.
Zwar war der „Alte Fritz“ mit seiner List erfolgreich, doch ein Jahr später pflanzten die Bauern wieder ihre gewohnten Pflanzen – hauptsächlich Roggen – an. Daraufhin gab Friedrich II. '''1756''' den so genannten „'''Kartoffelbefehl'''“. Dieser besagte, dass alle Bauern, ob sie wollten oder nicht, Kartoffeln anbauen mussten. Damit konnte die Hungersnot schließlich besiegt werden. Und die Kartoffel wurde immer beliebter.
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